Prof. Dr. Otmar Schütze gründete 1990 in Erfurt den „Albert-Schweitzer-Kinderdorf e.V." und setzte damit eine über viele Jahre gewachsene Idee in die Tat um.

Prof. Dr. Otmar Schütze (geb. am 30.07.1935), der Gründer des Albert-Schweitzer-Kinderdorf und Familienwerke Thüringen e.V., ist verstorben.
Am 30. Juli 2015 hätte Prof. Dr. Schütze seinen 80. Geburtstag gefeiert. Mit einem Blumenstrauß und Glückwünschen wollte der Thüringer Kinderdorfverein Herrn Prof. Dr. Schütze gratulieren. Leider erreichte uns dann die traurige Nachricht, dass er, nach Aussagen des Weimarer Standesamtes, bereits am 16.03.2015 verstarb.

Er wünschte sich für Kinder, die auf lange Sicht und aus unterschiedlichsten Gründen auf Familie, persönliche Zuwendung und gute Entwicklungschancen verzichten mussten, ein verlässliches familiäres Lebensumfeld. Mit dem Bau von 6 Kinderdorfhäusern in Erfurt-Windischholzhausen wurde der Grundstein für die Erfüllung dieser Vision gelegt und kann heute auf über 25 Jahre Bestand zurückblicken.

2012 erhielt Prof. Dr. Otmar Schütze, in Anerkennung seiner Verdienste für den Verein, den Albert-Schweitzer-Preis. Der Albert-Schweitzer-Preis wird vom Bundesverband der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke e.V. an Persönlichkeiten verliehen, die sich für Kinder und Jugendliche in Not und andere hilfebedürftige Menschen und ihre Familien in besonderer Weise einsetzen.

Seit der Vereinsgründung hat sich in der Jugendhilfelandschaft viel verändert, aber dem Leitspruch von Albert Schweitzer „Ehrfurcht vor dem Leben“, dem sich Prof. Dr. Otmar Schütze bewusst verpflichtet hat, sind wir in seinem Andenken bis heute treu geblieben und verpflichten uns, seinem Vermächtnis auch weiterhin zu folgen.

„Wir alle müssen uns mit dem Gedanken an den Tod vertraut machen, wenn wir zum Leben wahrhaftig tüchtig werden wollen.“ (A. Schweitzer)


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